Wieder über 1200 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Bei verschiedenen Rettungsaktionen sind am Sonntag im zentralen Mittelmeer rund 1.230 Flüchtlinge geborgen worden.

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Seit Jahresbeginn sind mindestens 1500 Migranten bei der Seefahrt über das Mittelmeer nach Europa ums Leben gekommen. (Archivbild)
© ANSA

Rom – Bei verschiedenen Rettungsaktionen sind am Sonntag im zentralen Mittelmeer rund 1.230 Flüchtlinge geborgen worden. Ein Mann wurde auf einem Schlauchboot mit 133 weiteren Flüchtlingen nur noch tot gefunden, teilte die italienische Küstenwache am Abend mit. Beteiligt an den verschiedenen Einsätzen waren demnach zudem Italiens Marine, die Organisation Ärzte ohne Grenzen und die spanische Marine.

Bereits am Samstag hatte die italienische Küstenwache zusammen mit anderen Einheiten mehr als 1300 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste in Sicherheit gebracht.

Während der Flüchtlingszustrom nach Griechenland im Zuge des Abkommens der EU mit der Türkei zurückging, steigt die Zahl der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen wollen. Fast 49.000 Bootsflüchtlinge erreichten seit Jahresbeginn Italien, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte, 2856 starben oder werden seit ihrer Überfahrt vermisst. (APA, dpa)

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