Abos an Kunstuni Graz: Viel Vermittlung zum vielfältigen Programm

Graz (APA) - Mit dem Motto „Vom Staub zu den Sternen“ und Kompositionen von Beethoven, Bruch und Schostakowitsch wird die Kunstuniversität G...

Graz (APA) - Mit dem Motto „Vom Staub zu den Sternen“ und Kompositionen von Beethoven, Bruch und Schostakowitsch wird die Kunstuniversität Graz (KUG) Ende Oktober ihren Abo-Zyklus eröffnen. Auf die Kunstvermittlung wird viel Wert gelegt, ganz neu ist das Vermittlungsangebot für das experimentierfreudige „Abo-MUMUTH“, wie Rektorin Elisabeth Freismuth und Vizerektorin Elisabeth von Magnus am Donnerstag betonten.

Die Abo-Programme der Saison 2016/17 an der Kunstuniversität Graz versprechen ein vielseitiges Veranstaltungsjahr: Die Programmpunkte reichen von feierlichen Motetten Anton Bruckners über Kurt Weills Musiktheaterfassung von Georg Kaisers „Der Silbersee“, einen „Freischütz - kurz und bündig“ für Kinder bis zur Elektronischen Musik. Insgesamt werden im „Hauptabo“ zwölf Konzerte und Bühnenproduktionen angeboten. Das „Abo-MUMUTH“ - die Abo-Reihe speziell für innovative Kunstformen - wird von sechs auf neun Termine aufgestockt. Weiters werden fünf Veranstaltungen im Kinderabo geboten.

An der KUG werden jährlich rund 1.300 Veranstaltungen programmiert, schilderte Rektorin Freismuth am Donnerstag. „Hauptabo“, „Abo-MUMUTH““ und das „Abo für junges Publikum“ stellen eine Selektion dieses Angebots dar, in der die gesamte Bandbreite der vielfältigen Ausrichtung der Kunst-Uni abgebildet wird. Das „Hauptabo“ bietet 2016/17 neben dem Orchesterkonzert zum Auftakt (27.10.) unter anderem ein Adventkonzert mit Werken von Reger und Bruckner im Grazer Dom, das Konzert des Euphony Youth Orchestra hat u.a. Gershwins „American in Paris“ am Programm. Dirk Kaftan wird bei Kurt Weills Vertonung „Der Silbersee“ (10. Juni 2017) das Opernorchester und den Opernchor der KUG dirigieren, wie Vizerektorin Elisabeth von Magnus im Detail schilderte.

Zu den Veranstaltungen im Stefaniensaal gibt es jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn Werkeinführungen. Mit „Sie husten, wir spielen“ (25.1.2017) wurde ein eigenes Musikvermittlungskonzert - „vielleicht mit Beethoven und Filmmusik“ - konzipiert, wie Kunstvermittlerin Ulla Pilz ausführte. Im MUMUTH wird vor den zeitgenössischen Konzerten die „MUMUTH -Lounge“ geöffnet, in der ein einführendes „Pre-Event“ geboten wird: „Wir wollen das Haus mehr zur Stadt hin öffnen“, so Pilz. Auf die zeitgenössische Oper „Paradies“ (ab 10. Oktober) von Martin Hiendl (Preisträger des Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerbs) unter musikalischer Leitung von Beat Furrer folgt „Franz Kafka: Der Prozess“ als Bühnenprojekt (ab 12. November). Das Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) hat Curtis Roads (2. Dezember) zu einem Auftritt eingeladen. Als Flüchtlingskinder werden „Hänsel und Gretel“ in Ernst M. Binders Inszenierung von Humperdincks Oper zu sehen sein (ab 28.1.2017).

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Mit dem „Abo für junges Publikum“ will die KUG vor allem Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren ansprechen. Thematisch geht es um Blasinstrumente, barocke Festkultur und Varieté. Der „Freischütz“ wird kurz und bündig präsentiert und IEM gestaltet ein „Mitmachkonzert“ unter dem Motto „Strom“.

(S E R V I C E - www.kug.ac.at)


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