US-Präsident Obama empfing saudi-arabischen Verteidigungsminister

Dem Vize-Kronprinzen wurde am Freitag die seltene Ehre zuteil, im Oval Office empfangen zu werden.

Mohammed bin Salman und Barack Obama im Gespräch.
© AFP

Washington/Riad – Vor dem Hintergrund starker Spannungen im Verhältnis der Verbündeten hat US-Präsident Barack Obama den saudi-arabischen Verteidigungsminister Mohammed bin Salman im Weißen Haus empfangen.

Zuvor war der einflussreiche Prinz bereits von US-Außenminister John Kerry, Verteidigungsminister Ashton Carter, Finanzminister Jacob Lew und CIA-Direktor John Brennan empfangen worden.

Saudi-Arabiens Außenminister Adel al-Jubeir sagte, die Treffen seien „sehr, sehr positiv“ gewesen und es habe viele Gemeinsamkeiten gegeben. Zuvor hatte bereits das US-Außenministerium bestritten, dass es grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten im Hinblick auf den Bürgerkrieg in Syrien gibt. Doch ist das Verhältnis des wahhabitischen Königreichs zur Regierung in Washington wegen unterschiedlicher Sichtweisen auf Syrien und andere Konflikte in der Region seit längerem angespannt.

Das Weiße Haus erklärte am Freitag, Obama habe den Einsatz Saudi-Arabiens für eine friedliche Beilegung des Konflikts im Jemen begrüßt. Riad führt eine arabische Militärallianz an, die seit März 2015 Luftangriffe gegen die schiitischen Houthi-Rebellen fliegt, um sie zurückzudrängen und die international anerkannte Regierung an die Macht zurückzubringen. Saudi-Arabien wirft seinem großen regionalen Rivalen Iran vor, die Aufständischen zu unterstützen. (APA/AFP)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren


Schlagworte