Imst erwirtschaftete Plus
Die Stadt Imst bilanzierte 2015 positiv. Im vergangenen Jahr wurde eine Million Euro Schulden abgebaut. Im ordentlichen Haushalt bleiben 827.646 Euro übrig.
Von Matthias Reichle
Imst –Mit einem erfreulichen Ergebnis schließt die Stadt Imst das Rechnungsjahr 2015 ab. Im ordentlichen Haushalt steht ein Überschuss von 827.646 Euro, wie Vizebürgermeister und Finanzreferent Gebi Mantl im Gemeinderat erklärte. Entstanden ist das Plus durch Mehreinnahmen unter anderem bei der Kommunalsteuer und der Gebrauchsabgabe. Man habe den Grundsätzen der Kameralistik bei Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit „voll entsprochen“, so Mantl. Auch bei den Personalkosten blieb man unter dem Voranschlag und sparte 2,12 Prozent bzw. 161.033 Euro ein. Das gab Imst auch mehr Handlungsspielraum. Bei den frei verfügbaren Mitteln erzielte die Stadt mit 2.015.492 Euro das beste Ergebnis aller Zeiten.
Auch die Verschuldung konnte im vergangenen Jahr deutlich reduziert werden. Erklärtes Ziel von Stadtchef Stefan Weirather ist es, den Schuldenstand der Gemeinde unter 15 Mio. Euro zu drücken. Im vergangenen Jahr ist es gelungen, diesen wiederum um 1.000.897 Euro auf 15,69 Mio. Euro zu reduzieren.
Der außerordentliche Haushalt wurde im vergangenen Jahr bei Weitem nicht ausgeschöpft. Viele Projekte, die für 2015 geplant waren, hat man auf heuer verschoben. So stehen geplante Ausgaben von 10.207.000 Euro tatsächlichen Ausgaben von 4.819046 Euro gegenüber. Die größten Brocken waren die Sanierung des Turnsaals in der Neuen Mittelschule Oberstadt (436.726 Euro), der Neubau des Kindergartens Auf Arzill, für den 2015 615.677 Euro aufgewendet wurden, die Teilsanierung der Kramer- und Floriangasse mit 330.845 Euro, der Kreisverkehr Nord (595.138 Euro), das städtische Betagtenheim (232.104 Euro) und Straßensanierungen (457.139 Euro). Im außerordentlichen Haushalt bilanzierte die Stadt mit einem Minus von 347.562 Euro. Man habe weniger Darlehen aufgenommen, so Mantl.
Einstimmig fiel dann auch die Entlastung von Bürgermeister Stefan Weirather durch den Gemeinderat aus. Von einem „erfreulichen Ergebnis“ sprach auch Gemeinderat Helmuth Gstrein (IFI). „Die Stadt und die Stadtwerke haben in den letzten Jahren gut gewirtschaftet.“