Klavier-Konzert in der Arktis: Greenpeace fordert Schutzgebiet

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA122 vom 20.06.2016 muss es im zweiten Satz richtig heißen: „... veranstaltete ...“ (nicht: veranstaltet). Das Konzert hat bereits stattgefunden. Im dritten Absatz muss es daher richtig heißen: „Auf diesem Eisberg trug ... vor.“ (nicht: soll ... vortragen). --------------------------------------------------------------------- ~ Wien (APA) - In Teneriffa startet heute, Montag, eine OSPAR-Meeresschutz-Konferenz. Zu diesem Anlass veranstaltete Greenpeace mit dem italienischen Pianisten und Komponisten Ludovico Einaudi ein Klavierkonzert in der Arktis. Die Umweltorganisation fordert von der OSPAR-Kommission, einen Teil der arktischen Gewässer unter Meeresschutz zu stellen.

Die OSPAR (Oslo-Paris-Übereinkunft) ist ein Übereinkommen zwischen 15 europäischen Regierungen und der EU zum Schutz der Meere im Nordostatlantik. Ihr Geltungsbereich reicht von der südlichsten Spitze Spaniens bis zum Nordpol und sie kann laut Greenpeace für alle Vertragsstaaten verbindliche Entscheidungen treffen. Die OSPAR ist die einzige internationale Konvention zum Schutz der Umwelt mit einem Mandat der Vereinten Nationen, die einen Teil der Arktis abdeckt.

Die Kommission habe „die Möglichkeit ein historisches Schutzgebiet in dieser Region zu beschließen“, betonte Lukas Meus, Arktis-Sprecher von Greenpeace in Österreich. Darauf sollte das Konzert aufmerksam machen. Für die Aktion errichtete Greenpeace einen fast zwei Tonnen schweren symbolischen Eisberg, den die Organisation mit ihrem Schiff Arctic Sunrise in die Arktis transportierte. Auf diesem Eisberg trug Einaudi das für diesen Anlass komponierte Stück „Elegy for the Arctic“ (Klagelied für die Arktis) vor.