Fußball-EM: Splitter 1 - Lloris seit 205 Minuten ungeprüft

Paris (APA) - Splitter von der Fußball-EM in Frankreich am Montag:...

Paris (APA) - Splitter von der Fußball-EM in Frankreich am Montag:

Hugo Lloris ist praktisch teilzeitarbeitslos. Der Tormann der Franzosen musste bei der EM schon 205 Minuten keinen Ball mehr parieren. Fast schon verwunderlich, galt die Defensive der Franzosen vor dem Beginn der Europameisterschaft noch als Schwachpunkt. In den bisherigen drei Spielen gegen Rumänien (2:1), Albanien (2:0) und am Sonntag in Lille gegen die Schweiz (0:0) ließ die Viererabwehrkette aber nur einen Gegentreffer zu. Mit nunmehr 54 Spielen als Kapitän stellte Lloris gegen die Schweiz den Rekord seines jetzigen Nationaltrainers Didier Deschamps ein.

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Die ersten Parallelspiele der Fußball-EM am Sonntagabend haben den österreichischen TV-Sendern gute Reichweiten gebracht. Der öffentlich-rechtliche ORF verzeichnete beim Match von Rumänien gegen Albanien (0:1) einen Spitzenwert von 767.000 Zuschauern, der erstmals im Turnierverlauf ein Live-Spiel zeigende Privatsender ATV kam bei Schweiz - Frankreich (0:0) auf 318.000. Durchschnittlich sahen im ORF in der ersten Spielhälfte 511.000 zu, bei ATV 287.000. Nach der Pause waren es dann 638.000 bzw. 210.000.

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Der ehemalige niederländische Teamspieler Rafael van der Vaart hat die ständigen Debatten über Charakter und Auftreten von Portugals Superstar Cristiano Ronaldo um eine überraschende Aussage bereichert. „Ich glaube nicht, dass ich mit ihm enger befreundet sein könnte. Cristiano ist als Person ziemlich langweilig“, sagte der Niederländer in einem Interview des Fernsehsenders NOS. Der Portugiese sei aber ein „großartiger Profi“, sagte er. „Er ist immer der Erste, der auf den Trainingsplatz kommt, und der Letzte, der ihn wieder verlässt.“

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Englands Team bringt das öffentliche Leben im Teamquartierort Chantilly nicht gerade zum Erliegen. Doch eine Enklave gibt es - im English Shop von Caroline Des Fontaines ist alles auf die Three Lions eingestellt. Nur die Spieler ließen sich noch nicht blicken. Doch das Geschäft hat eine ganz andere Zielgruppe im Blick: „Hoffentlich kommen bald die WaGs“, meinte Nathalie Weemering, eine niederländischstämmige Bekannte der Besitzerin. Die Wives and Girlfriends (Ehefrauen und Freundinnen) waren schon immer als spendierfreudig bekannt.