Fußball: Kurze EL-Quali-Reise für Admira - Austria nach Südosteuropa
Nyon/Wien/Maria Enzersdorf (APA) - Admira Wacker bleibt in der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League eine weite Reise erspart. Die Sü...
Nyon/Wien/Maria Enzersdorf (APA) - Admira Wacker bleibt in der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League eine weite Reise erspart. Die Südstädter bekommen es mit dem westslowakischen Verein Spartak Myjava zu tun. Die Austria steigt erst in der zweiten Qualifikationsrunde ein. Die Wiener treffen auf den Sieger aus der Erstrunden-Begegnung zwischen FK Kukesi (ALB) und Rudar Pljevlja (MNE). Dies ergab die UEFA-Auslosung am Montag.
Die Admira bestreitet das bereits am 30. Juni ausgetragene Hinspiel aufgrund der Installierung der Rasenheizung in der heimischen Südstadt in St. Pölten. Eine Woche später geht es ins Rückspiel in Myjava. Die Austria hat am 14. Juli zunächst ebenfalls ein Heimspiel im Happel-Stadion, ehe es am 21. Juli auswärts in die Entscheidung geht. Rapid erfährt seinen Gegner in der dritten von vier Qualifikationsrunden zur Europa League erst später.
Myjava qualifizierte sich in der slowakischen Liga als Dritter der abgelaufenen Saison erstmals in der Vereinsgeschichte für den Europacup. Seit 2012 ist der Verein aus der rund 12.000 Einwohner zählenden Kleinstadt erstklassig. Der Kader stellt sich fast zur Gänze aus slowakischen Akteuren zusammen.
Die Austria könnte mit Pljevlja auf einen Gegner treffen, dem die Violetten bereits 2011 ebenfalls in der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation gegenüber standen. Damals schafften die Wiener gegen die Montenegriner souverän mit einem Gesamtscore von 5:0 den Aufstieg. Von damals noch mit dabei ist Alexander Grünwald.
Wahrscheinlicher ist aber ein Duell mit Kukesi. Der Club wurde in Albaniens Liga Dritter, holte den nationalen Cup-Titel. Im Kader des Vereins stehen auch Brasilianer. Im Vorjahr kam für Kukesi in der Europa-League-Qualifikation gegen Legia Warschau das Aus, wobei das Hinspiel nach Zuschauerausschreitungen in Tirana 3:0 für die Polen strafverifiziert worden war.
Austria-Trainer Thorsten Fink kündigte an, Informationen über beide Mannschaften einholen zu wollen. „Was man jetzt schon sagen kann, ist, dass beide Clubs aus Ländern kommen, die eher einen technisch guten Fußball praktizieren - das beweisen die Albaner auch gerade bei der EURO in Frankreich. Es wird jedenfalls kein Selbstläufer, und wir werden auch niemanden unterschätzen“, sagte der Deutsche.