Roboterbauer Kuka will langfristige Standort-Zusagen von Chinesen

Augsburg (APA/dpa) - Der deutsche Roboterbauer Kuka pocht in den Übernahme-Verhandlungen mit dem chinesischen Midea-Konzern auf langfristige...

Augsburg (APA/dpa) - Der deutsche Roboterbauer Kuka pocht in den Übernahme-Verhandlungen mit dem chinesischen Midea-Konzern auf langfristige Arbeitsplatz- und Standortzusagen. Derzeit liege in den Gesprächen das Hauptaugenmerk auf einer Investorenvereinbarung mit einer langen Laufzeit, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Aufsichtsratskreisen.

Das Kontrollgremium hatte am Dienstag getagt. Dabei seien in einer „sehr ruhigen und konstruktiven Atmosphäre“ alle Beschlüsse zum weiteren Vorgehen beim Midea-Angebot einstimmig gefasst worden.

Kuka-Chef Till Reuter informierte die Aufsichtsräte über den aktuellen Stand der Gespräche mit den Chinesen. Diese verliefen „intensiv, aber konstruktiv“, hieß es weiter. Midea bietet 115 Euro je Kuka-Aktie und bewertet das Unternehmen mit knapp 4,6 Mrd. Euro. Es wird damit gerechnet, dass das Kuka-Management bis Ende des Monats eine Empfehlung an die Aktionäre abgibt.

~ ISIN DE0006204407 WEB http://www.kuka.com ~ APA243 2016-06-22/12:12