33 Linzer aus verqualmtem Haus gerettet: Verdacht auf Brandstiftung
Linz (APA) - Die Feuerwehr hat am Mittwoch 33 Personen, darunter sieben Kinder, aus einem verqualmten Haus in Linz gerettet. Alle Kinder und...
Linz (APA) - Die Feuerwehr hat am Mittwoch 33 Personen, darunter sieben Kinder, aus einem verqualmten Haus in Linz gerettet. Alle Kinder und ein Erwachsener wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert. Die starke Rauchentwicklung schnitt vielen Bewohnern den Fluchtweg ab. Laut Polizei könnte das Feuer gelegt worden sein.
Passanten und Wohnungsmieter hatten am späten Abend die Feuerwehr alarmiert. Als sie eintraf, standen bereits zahlreiche Bewohner an den Fenstern, da sie durch das Stiegenhaus nicht mehr ins Freie gelangen konnten. Sie wurden über Leitern in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig wurden zwei Hochleistungslüfter aufgestellt, um das Treppenhaus rauchfrei und einen Fluchtweg zu bekommen. Nach einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle, eine Brandwache blieb aber noch in dem Haus.
Die Polizei geht davon aus, dass ein Unbekannter im Keller abgestellte Möbel angezündet hat. Ob es sich um eine Brandstiftung, eventuell sogar mit einem Brandbeschleuniger, handelt oder, ob vielleicht eine Zigarette den Brand verursacht hat, sei aber noch Gegenstand von Ermittlungen, hieß es.