Brexit - 10-Jahresrenditen generell in Eurozone billiger geworden

London (APA) - Die 10-Jahresrenditen in der Eurozone sind nach der Brexit-Entscheidung am Freitag fast durchwegs billiger geworden. Deutschl...

London (APA) - Die 10-Jahresrenditen in der Eurozone sind nach der Brexit-Entscheidung am Freitag fast durchwegs billiger geworden. Deutschland verzeichnete mit minus 0,60 Prozent sogar einen historischen Tiefstwert. Kurzfristig verbilligte sich auch Österreichs Rendite auf 0,215 Prozent, stieg aber im Sekundärmarkthandel innerhalb einer Stunde wieder auf 0,353 Prozent.

Immer noch wesentlich niedriger als der britische Wert. Das Austrittsvotum führte in Großbritannien bei den 10-Jahresrenditen zu dem bisher günstigsten Kurs von 1,073 Prozent. Tags zuvor war er noch bei 1,35 Prozent gelegen.

Hinter Spitzenreiter Deutschland rangieren in der Eurozone die Niederlande (0,194 Prozent) und Finnland (0,275 Prozent). Dann folgt Österreich auf Rang vier. Dahinter lagen Frankreich (0,355 Prozent), Belgien (0,392 Prozent), Lettland (0,543 Prozent) und Litauen (0,85 Prozent) sowie Irland (0,788 Prozent).

Danach kommen Slowenien (1,348 Prozent), Italien (1,43 Prozent) und Spanien (1,579 Prozent). Das Schlusslicht bilden Portugal (3,391 Prozent) und Griechenland (7,748 Prozent).

Keine tagesaktuellen Daten liegen aus den anderen Staaten der Währungsunion - Estland, Slowakei, Malta, Zypern und Luxemburg - vor.