ÖBIB untermauert ihren Nutzen mit IHS-Studie
Wien (APA) - Im März 2015 ist aus der Staatsholding ÖIAG die nunmehrige ÖBIB geworden - und Martha Oberndorfer ist seit etwas mehr als einem...
Wien (APA) - Im März 2015 ist aus der Staatsholding ÖIAG die nunmehrige ÖBIB geworden - und Martha Oberndorfer ist seit etwas mehr als einem Jahr die Chefin der Beteiligungsverwalterin der Republik. Die wichtigsten Beteiligungen hat der Staat an der OMV, der Telekom Austria und der Post. Am Freitag ist untermauert mit einer IHS-Studie eine positive Zwischenbilanz nach der Neuorganisation gezogen worden.
„Ziel der Umwandlung von der ÖIAG in die ÖBIB war es, eine Gesellschaft zu formen, die sich in erster Linie den Interessen aller österreichischen Steuerzahler verpflichtet fühlt. Sie soll die Beteiligungen des Bundes mit dem Fokus auf nachhaltige und langfristige Wertschaffung managen“, sagt Oberndorfer.
Es sei gelungen, den rechtlichen Rahmen mit Leben zu erfüllen und den Nutzen der ÖBIB zu beweisen. Als Beispiele dafür nennt die ÖBIB-Chefin ein umsichtiges Agieren im Bieterwettstreit um die Casinos-Austria-Anteile. Die ÖBIB hält am Glücksspielkonzern 33,24 Prozent. Dieser Anteil habe sich um ein Drittel im Wert gesteigert. Auch positiv für die heimische Wirtschaft sei die kürzliche Verlängerung des Syndikatsvertrages mit dem zweiten OMV-Kernaktionär, dem Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi.
Die Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) attestiert der ÖBIB und ihren Beteiligungsunternehmen eine beachtenswerte Rolle für die heimische Volkswirtschaft. Die summa summarum von den Beteiligungsunternehmen ausgelöste Wertschöpfung liegt demnach bei 7,9 Mrd. Euro im Jahr 2015.
Zuletzt ist die ÖBIB auch umgezogen - vom 20. Bezirk, wo die ÖIAG saß, in den ersten Bezirk gleich beim Finanzministerium. Einen eigenen Geschäftsbericht hat sie vorerst noch nicht präsentiert, dieser befinde sich noch in Produktion.
Im Eigentum der ÖBIB, deren Eigentümervertreter Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist, stehen derzeit als börsennotierte Unternehmen die Österreichische Post mit 52,85 Prozent, die OMV mit 31,5 Prozent und die Telekom Austria mit 28,42 Prozent. Die Beteiligung an der Casinos Austria AG beträgt 33,24 Prozent.
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