Pottwal an kleinem Flüsschen sorgt für Aufregung in Rennes

Sogar lokale Medien berichteten über den Pottwal, der an einem Fluss in der französischen Binnenstadt gestrandet sein soll. Dabei handelte es sich jedoch um eine Aktion des belgischen Kunstkollektivs Captain Boomer.

Aufsehenerregende Kunstaktion: An einem Flüsschen in der Binnenstadt Rennes lag plötzlich ein scheinbar gestrandeter Pottwal.
© Screenshot/Youtube

Rennes - Viele Bürger von Rennes staunten am Wochenende nicht schlecht, als über Nacht plötzlich ein Pottwal am Ufer des Flüsschens Vilaine in der 200.000-Einwohner-Stadt lag. Mehrere lokale Medien berichteten sogar über die eigentümliche Strandung des Meeressäugers. Verstärkt wurde der Eindruck dadurch, dass der Bereich abgesperrt worden war und sich scheinbar Spezialisten mit Masken und weißen Laboranzügen um die Desinfizierung des Kadavers kümmerten.

In der Tat handelte es sich jedoch um eine Kunstaktion des belgischen Kollektivs Captain Boomer. Mit dem künstlich angefertigten Wal in der Binnenstadt wollten sie auf die Störung des ökologischen Systems der Erde aufmerksam machen und Menschen dazu auffordern ihr Verhältnis zur Natur zu hinterfragen.

Es ist nicht die erste derartige Aktion des Kollektivs. Im Juni 2013 „strandete“ ein künstlicher Pottwal mitten in London. (TT.com)

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