Hall feiert seine Vielfalt auf der Bühne

Hall – Schon vor Jahrhunderten war die Stadt Hall – wegen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten – Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt...

Freuen sich auf die morgige Premiere von "Treffpunkt Bühne": v. l. Michael Gsaller und Petra Pöschl vom Stadtmarketing Hall, die Haller Integrationsbeauftragte Alev Yagmur-Karsak und Martina Steiner (JAM).
© Stadtmarketing

Hall –Schon vor Jahrhunderten war die Stadt Hall – wegen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten – Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Heute sind in der Stadtbevölkerung über 80 Nationen vertreten. Diese kulturelle Vielfalt beim gemeinsamen Essen, Tanzen und Musizieren aufzuzeigen, ist Sinn der Veranstaltung „Treffpunkt Bühne“, die morgen Samstag von 10 bis 14 Uhr am Oberen Stadtplatz ihre Premiere feiert.

„In diesem großen Rahmen hat es so etwas in Hall noch nie gegeben“, freut sich die Haller Integrationsbeauftragte Alev Yagmur-Karsak, die das Fest gemeinsam mit Martina Steiner von der Mobilen Jugendarbeit JAM sowie Michael Gsaller und Petra Pöschl vom Stadtmarketing Hall organisiert. „Wir wollen, dass sich die Haller besser kennen lernen, dass sie nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Ein Fest ist überall auf der Welt die beste Gelegenheit, um Berührungsängste abzubauen“, sind sich die Veranstalter einig.

Man habe die Veranstaltung bewusst nicht groß als „Integrationsfest“ etikettiert, sondern eben als offenen Treffpunkt erklärt Yagmur-Karsak die Hintergrundidee: „Alle Haller sollen sich hier präsentieren können. Daraus ergibt sich dann ganz automatisch, dass sich die Kulturen begegnen. Ich verstehe Integration als eine Alltagssituation.“

Das Bühnenprogramm ist vielfältig: Eine thailändische Tanzgruppe wird ebenso für Stimmung sorgen wie eine anatolische Band oder die Somali Hope Stars. Auch türkische und kroatische Kinderfolklore ist zu erleben, ebenso wie Auftritte der Musikschule Hall und der Schuhplattler aus Absam.

An Ständen warten bunte kulinarische Köstlichkeiten: Dafür sorgen unter anderem die Kulturvereine ATIB und Napredak, der Internationale Haller Frauentreff und Frauen aus der Traglufthalle in der Zollstraße. Übrigens wird auch ein afghanischer Sänger aus der Flüchtlingsunterkunft sein Können zeigen. (md, TT)


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