Imst

Brennend geistige Berufung

Stefan Schiechtl (2. v. l.) mit „Prüfer“ Bernhard Prantl, Alfred Legenstein und Konrad Sigmund.
© Schiechtl

Der Imsterberger Stefan Schiechtl wollte dem Geheimnis der Destillation eines hochqualitativen Edelbrandes auf den Grund gehen.

Imsterberg –Ein neuer Lehrberuf mit Augenzwinkern: Der Imsterberger Stefan Schiechtl wollte dem Geheimnis der Destillation eines hochqualitativen Edelbrandes auf den Grund gehen und erinnerte sich, dass mit dem Edelbrandsommelier Peter Schiechtl ein Profi im Dorf werkelt. Ein kurzes Gespräch vor eineinhalb Jahren genügte, um die erste „Brennerlehre“ ins Leben zu rufen. So erlernte der Wissbegierige vom Einmaischen bis zum Kolonnenbrand alles, was für die Produktion eines Edelbrandes höchster Qualität nötig ist. „Es war einfach schön, das ist meine Berufung“, schwärmt der erste „Lehrling“, dem bei der „Abschlussprüfung“ eine fachkundige Kommission auf die Finger schaute. Von Alfred Legenstein, dem Vizepräsidenten der Tiroler Edelbrandsommeliers, wurde dem Prüfling die Urkunde „Brenngeselle am Schiechtlhof“ überreicht. Schiechtls Zukunftstraum: eine eigene Kolonnenbrennanlage. (huda)