Uni-Zugang: ÖH wehrt sich gegen Studienplatzbeschränkung
Wien (APA) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) hat am Mittwoch die Einigung von Universitätenkonferenz (uniko) und Wissenschaf...
Wien (APA) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) hat am Mittwoch die Einigung von Universitätenkonferenz (uniko) und Wissenschaftsministerium auf eine kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung mit einer „seriösen Kapazitätsbemessung“ (uniko) kritisiert. Die Studierendenvertreter sehen darin einen weiteren Versuch, Studienplätze zu reduzieren und Zugangsbeschränkungen einzuführen.
Die ÖH werde weiter für einen freien und offenen Hochschulzugang und die tatsächliche Ausfinanzierung der Hochschulen eintreten, betonte der stellvertretende ÖH-Vorsitzende Philip Flacke (Fachschaftslisten, FLÖ) in einer Aussendung. „Zugangsbeschränkungen und Hürden sind keine Lösung, sie sind sozial selektiv und schließen einen Teil der Studierwilligen vom Studium aus.“ Außerdem würden sie in weiterer Folge oft auch zu Mängeln in den beschränkten Fächern führen, verweist er beispielsweise auf die Ärzteausbildung.
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