Schwimmen: Innsbrucker Meisterschaften für Quintett letzter Rio-Test
Innsbruck (APA) - Fünf von sechs für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro nominierten österreichischen Schwimmern dienen die Staat...
Innsbruck (APA) - Fünf von sechs für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro nominierten österreichischen Schwimmern dienen die Staatsmeisterschaften von Donnerstag bis Sonntag im Freibad auf dem Innsbrucker Tivoli als letzter Wettkampftest für das Großereignis. Vom Rio-Sextett lässt der in Berlin lebende Felix Auböck die Titelkämpfe aus, die allgemeine Anreise nach Brasilien erfolgt am Montagabend.
Daher bleiben die vier Olympia-Aktiven aus der Linzer Gruppe nur bis Samstag in Tirols Landeshauptstadt, um vor der dreiwöchigen Reise nach Südamerika noch alles Wichtige erledigen zu können. „Den Sonntag werde ich nehmen zum Wäschewaschen, zum Tasche packen“, gab Jördis Steinegger der APA - Austria Presse Agentur Einblick. Die erste Wochenhälfte war für die 33-Jährige mit diversen Verabschiedungen fast komplett ausgebucht.
Die Wahl-Oberösterreicherin hat mit den 400 m Lagen ihre Olympia-Strecke gleich am Donnerstag (ab 16.30 Uhr) auf dem Programm. Lisa Zaiser und Lena Kreundl können hingegen keinen echten Test mehr für die Spiele absolvieren, da die Meisterschaftsentscheidung über 200 m Lagen erst für Sonntag angesetzt ist. David Brandl, der vierte „Linzer“ im Olympia-Bunde, testet noch einmal seine Form über 400 m Kraul.
Steinegger, Zaiser und Brandl haben vergangene Woche in einem Trainingslager auf Teneriffa bereits den Olympia-Rhythmus geprobt, werden doch die Vorläufe in Rio ab 13.00 Uhr Ortszeit ausgetragen. „Das war auf Teneriffa in der prallen Sonne, aber egal“, sagte Wolf. „Auch das mit dem langen Schlafen haben wir probiert. Das ist ungewohnt für die Sportler. Denn sie stehen normal um 5 oder 1/2 6 Uhr auf.“
Kreundl war wegen ihrer im Herbst anstehenden Matura nicht mit auf den Kanaren. Wolf blieb mit der 18-Jährigen über soziale Medien in Kontakt: „Da sie bei Olympia die gleiche Strecke wie Lisa Zaiser hat, ist sie in Linz das gleiche Programm geschwommen - nur individuell angepasst.“ Koschischek wird bis Sonntag in Innsbruck bleiben, ist auf den Kraulsprint fokussiert: „Noch zwei 50-m-Rennen machen, ist sicher nicht schlecht.“
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