Olympia 2016

Kanuten und Schützen-Team heben als Erste nach Brasilien ab

Die Tirolerin Olivia Hofmann reist bereits zwei Wochen vor der Olympia-Eröffnung Richtung Rio.
© Gepa

Die Wildwasserkanuten Corinna Kuhnle und Mario Leitner sowie das vierköpfige Gewehr-Schützenteam treten am Samstag die Reise nach Rio an.

Innsbruck - Mit den beiden Wildwasserkanuten und dem vierköpfigen Gewehr-Schützenteam machen sich am Samstag die ersten österreichischen Olympia-Sportler auf den Weg nach Rio de Janeiro. Sie wollen sich frühestmöglich vor Ort auf ihre Einsätze in den ersten Wettkampftagen vorbereiten.

Corinna Kuhnle und Mario Leitner werden vor ihren Einsätzen am 7. und 8. August möglichst viele Einheiten im Wildwasser-Kanal von Deodoro absolvieren. „Für uns ist es extrem wichtig, auf der Strecke zu trainieren“, betonte Medaillenhoffnung Kuhnle vor ihrer Abreise nach Brasilien.

Die Ex-Weltmeisterin hatte zuletzt bis Anfang Juli bereits ein dreiwöchiges Trainingslager in Rio absolviert. „Die Strecke an sich ist ok, ich bin gut zurechtgekommen, es hat aber ein bisschen gedauert. Es ist eine recht kleine Strecke mit relativ wenig Gefälle und die Wasserwucht ist nicht so extrem wie zum Beispiel in London. Das ist mir nicht so unrecht, das ist eine Gewöhnungssache“, erläuterte die Niederösterreicherin.

Auch die Sportschützen Olivia Hofmann, Alexander Schmirl, Thomas Mathis und Gernot Rumpler möchten sich bestmöglich mit der ebenfalls in Deodoro liegenden Anlage vertraut machen. „Für uns besteht ab Montag die Möglichkeit, jeden Tag zu trainieren. Man schaut sich die Veränderungen am Schießstand im Vergleich zum Testweltcup im April an und probiert, die Witterungsverhältnisse auszuloten“, erklärte der Salzburger Rumpler. Die Bewerbe der Schützen beginnen am 6. August. (APA)