TÜRKEI-TICKER-Anleger trennen sich von türkischen Aktien
21. Jul (Reuters) - Der türkische Präsidetn Recep Tayyip Erdogan hat nach dem gescheiterten Militärputsch für drei Monate den Ausnahmezustand verhängt. Es folgen die wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag im Überblick:
09.13 Uhr - Anleger trennen sich nach der Verhängung des Ausnahmezustands und der Senkung der Bonitätsnote durch die Ratingagentur Standard & Poor‘s von türkischen Aktien. Der Leitindex der Börse Istanbul fällt um 2,2 Prozent.
09.02 Uhr - Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump lobt einem „New York Times“-Bericht zufolge das türkische Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan. „Ich halte ihm zugute, dass er das wieder unter Kontrolle bekommen hat“, zitiert die Zeitung Trump. Zu der Kontroverse über die türkischen Maßnahmen nach dem Aufstand habe Trump erklärt, die USA stünden selbst schlecht da, wenn es um Bürgerrechte gehe.
07.44 Uhr - Österreich bestellt nach Angaben von Außenminister Sebastian Kurz den türkischen Botschafter ein. Der Diplomat solle nach dem versuchten Militärputsch erklären, in welche Richtung sich die die Türkei weiterentwickeln werde, sagt Kurz im ORF-Radio.
03.14 Uhr - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fordert die Türkei auf, den verhängten Ausnahmezustand so bald wie möglich wieder zu beenden. „Bei allen Maßnahmen, die der Aufklärung des Putschversuchs dienen, müssen Rechtsstaatlichkeit, Augenmaß und Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben“, sagt Steinmeier in Washington. Es sei wesentlich, dass der Ausnahmezustand auf die unbedingt notwendige Dauer beschränkt bleibe. (Reuters Büro Ankara; geschrieben vom Reuters-Büro Berlin; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168)
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