Kitzbühel

Radweg nach Oberndorf muss warten

Der Radweg zwischen Oberndorf und Kitzbühel entlang der Ache ist seit Bauarbeiten für den Hochwasserschutz unterbrochen.
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Der Radweg entlang der Ache ist seit dem Baustart für Retentionsflächen im April 2015 unterbrochen.

Kitzbühel –Wer von Kitzbühel mit dem Fahrrad nach Oberndorf fahren will, muss entweder körperlich fit oder abenteuerlustig sein: Die Radfahrer haben die Wahl zwischen dem Römerweg, bei dem es einige Höhenmeter und Steigungen zu bewältigen gilt, und der stark befahrenen Pass-Thurn-Bundesstraße. Denn der Radweg entlang der Ache ist seit dem Baustart für Retentionsflächen im April 2015 unterbrochen – und das wird er voraussichtlich noch eine ganze Weile bleiben.

Denn die Fertigstellung des Hochwasserschutzes ist nicht in naher Zukunft geplant, wie Ernst Schwaiger erklärt. Er ist Obmann der Großachengenossenschaft, die als Bauträger fungiert. „Momentan ist kein Geld da, um in Oberndorf weiterzumachen und im Zuge der Bauarbeiten den Radweg fertigzustellen. Wichtig ist, dass jetzt erst einmal Kössen fertig wird“, sagt Schwaiger. Dort arbeite man derzeit am Hochwasserschutz im Ortsteil Niederwies und im Bereich des Klärwerkes. Schwaiger schätzt, dass die Arbeiten bis zum Jahr 2018 andauern werden.

„Der Radweg von Oberndorf nach Kitzbühel ist sicherlich wichtig und er wird auch von uns ins Auge gefasst, einen genauen Termin kann ich derzeit aber noch nicht nennen“, sagt Schwaiger. Außerdem habe nicht nur die Fertigstellung des Hochwasserschutzes in Kössen, sondern auch im St. Johanner Ortsteil Sperten Priorität. „Da sind die Bauarbeiten aber so gut wie abgeschlossen.“ (miho)