Olympia: 14 Anti-Doping-Organisationen fordern Russland-Sperre
Rio de Janeiro (APA) - 14 Nationale Anti-Doping-Organisationen, darunter jene aus den USA, Kanada, Deutschland und Österreich, fordern das I...
Rio de Janeiro (APA) - 14 Nationale Anti-Doping-Organisationen, darunter jene aus den USA, Kanada, Deutschland und Österreich, fordern das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Nachdruck zum Ausschluss Russlands von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) auf. Ein dementsprechender Brief erging am Mittwochabend an IOC-Chef Thomas Bach.
Aufgrund der jüngst von WADA-Ermittler Richard McLaren veröffentlichten Beweise über weitreichendes, staatlich gelenktes Doping in Russland sei der Ausschluss des Landes von den Sommerspielen in Brasilien alternativlos, hieß es in dem Schreiben. Nachweislich sauberen Athleten aus Russland solle aber nach eingehender Prüfung die Rio-Teilnahme unter neutraler Flagge ermöglicht werden.
Unterzeichner des dringenden Aufrufes an das IOC sind die Chefs der Nationalen Anti-Doping-Organisationen aus Österreich, den USA, Kanada, Dänemark, Schweden, Neuseeland, Ägypten, Norwegen, Finnland, Spanien, Deutschland, Japan, den Niederlanden und der Schweiz.
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