Im Stau steigt Risiko für Massenkarambolagen
Wien (APA) - Die Urlauberreisewelle im Sommer bedeutet auf den Transitrouten in Österreich viel Verkehr und häufig Staus. Damit steigt die G...
Wien (APA) - Die Urlauberreisewelle im Sommer bedeutet auf den Transitrouten in Österreich viel Verkehr und häufig Staus. Damit steigt die Gefahr von Auffahrunfällen und Massenkarambolagen, warnte der ÖTC: Im Jahr 2015 ereigneten sich auf den Autobahnen und Schnellstraßen 2.164 Unfälle mit Personenschaden. Davon waren 954 Auffahrunfälle, bei denen laut Statistik Austria 17 Menschen ums Leben kamen.
Fast die Hälfte aller Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen waren Auffahrunfälle. Die häufigsten Ursachen sind laut ÖAMTC zu geringer Abstand und zu schnelles Annähern an das Fahrzeug davor, aber auch Ablenkungen und Unaufmerksamkeit. ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nose erklärte die Zwei-Sekunden-Regel: „Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert, langsam ‚21, 22‘ zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering.“ Nähert man sich einer stehenden Kolonne, sollte man die Warnblinkanlage einschalten. Kommt man an einer Unfallstelle vorbei und die Verunglückten sind bereits versorgt, sollte man den Gefahrenpunkt zügig passieren.
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