Türkei - Anlegervertrauen bei 10-Jahresrenditen sackt weiter ab
Brüssel (APA) - Das Vertrauen der Anleger in türkische Staatsanleihen ist nach dem gescheiterten Putsch und der folgenden Verhaftungswelle g...
Brüssel (APA) - Das Vertrauen der Anleger in türkische Staatsanleihen ist nach dem gescheiterten Putsch und der folgenden Verhaftungswelle gegen Militärs, Polizei und Richter sowie der Entlassung tausender Lehrer und der Verhängung des Ausnahmezustandes weiter gesunken. In den vergangenen Tagen verteuerten sich die 10-Jahresrenditen von 8,83 auf nunmehr 10,05 Prozent.
In der Eurozone gab es wenig Veränderungen. Deutschland bleibt Spitzenreiter, aber erstmals nach Wochen gab es mit 0,007 Prozent keinen Negativzins mehr. Dann folgen die Niederlande (0,123 Prozent), Finnland (0,144 Prozent) und Österreich (0,23 Prozent). Danach kommen Frankreich (0,243 Prozent), Belgien (0,268 Prozent), Irland (0,529 Prozent), Lettland (0,549 Prozent), Litauen (0,65 Prozent) sowie Slowenien (0,84 Prozent).
Über der 1-Prozent-Marke rangieren Spanien (1,169 Prozent), Italien (1,258 Prozent), Portugal (3,065 Prozent) und Nachzügler Griechenland (8,018 Prozent).
Außerhalb der Eurozone wurden die Renditen für Großbritannien, das aus der EU ausscheiden will, wieder teurer. Der Wert für die Insel stieg auf 0,846 Prozent, nachdem er Mitte Juli bei 0,766 Prozent gelegen war.
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