Britisches Atom-U-Boot rammt Handelsschiff vor Gibraltar

Der Rumpf des U-Bootes „Ambush“ wurde bei der Kollision beschädigt, der Atomreaktor blieb unversehrt.

Das Atom-U-Boot Ambus musste einen ungeplanten Stop auf Gibraltar einlegen.
© afp

London – Das atomar angetriebene britische U-Boot „Ambush“ ist vor der Küste von Gibraltar mit einem Handelsschiff zusammengestoßen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London befand sich das U-Boot zum Zeitpunkt der Kollision am Mittwoch auf Tauchfahrt. Es habe keine Atomwaffen an Bord. Der Rumpf des Bootes sei beschädigt, der Atomreaktor sei aber völlig intakt. Die Sicherheit sei voll gewährleistet.

Die „Ambush“ (Hinterhalt) gehört zur Astute-Klasse der modernsten Jagd-U-Boote der Briten. Drei von ihnen sind bisher aktiv. Die „Ambush“ wurde 2013 in Dienst gestellt.

Am Montag hatte das Unterhaus der Modernisierung der strategischen U-Boot-Flotte zugestimmt, die Atomraketen an Bord hat. Die Kosten werden auf 31 Milliarden Pfund (rund 37 Milliarden Euro) veranschlagt. (APA/Reuters)


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