Grenzmanagement

Outlet Center: „Plus statt Krise am Brenner“

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Brenner – Für Aufregung hatte diese Woche die Ankündigung von Rosenberger gesorgt, dass man wegen des Grenzmanagements am Brenner und der au...

Brenner –Für Aufregung hatte diese Woche die Ankündigung von Rosenberger gesorgt, dass man wegen des Grenzmanagements am Brenner und der auch wegen der Baumaßnahmen ausbleibenden Gäste die in unmittelbarer Grenznähe liegende Raststätte zusperren werde. Von einer Krise am Brenner könne keine Rede sein, betonen jetzt der Hauptgesellschafter des Outlet Center Brenner (DOB), Nikolaus Huter, und Center-Manager Maximilian Wild gegenüber der TT.

„Ganz im Gegenteil haben die Geschäfte und Gastronomiebetriebe am Brenner wegen des erhöhten Urlauber-Zustroms nach Italien durchwegs Zuwächse.“ Auch das Outlet Center sei von den Maßnahmen der Sicherheitskräfte rund um die Flüchtlingsproblematik überhaupt nicht betroffen. Man habe heuer bisher einen Besucherzuwachs von 10 Prozent und ein Umsatzplus von sogar 15 Prozent, der Sommer verspreche überdies einen Mehr­umsatz über Plan. Einzig bei den drei Brennerdemos (eine davon lief mit schweren Randalen aus dem Ruder) habe man einige Stunden Einbußen erlitten, sagt Huter.

Das im November 2007 eröffnete Outlet wird nach der ersten Erweiterung 2012 bis zum 1. Halbjahr 2017 durch einen Lückenschluss um weitere 1500 auf dann 16.000 Quadratmeter erweitert, die Zahl der Geschäfts steige von 60 auf 70. Mit mehreren Herstellern im absoluten Premium-Bereich sei man in Verhandlungen, sagt Wild. Designer Outlets (derzeit gibt es in Europa 200, etwa 60 weitere seien in Planung) garantieren um mindestens 30 (bis zu 70 Prozent) tiefere Preise, Geschäftsbetreiber sind die Hersteller selbst. Die nächsten Outlet Centers gibt es laut Huter erst in Ingolstadt, Salzburg und Mantua. Im DOB werden heuer 1,7 Mio. Besucher und 50 Mio. Euro Umsatz erwartet, durch den Ausbau wolle man die 2-Millionen-Besicher-marke knacken. (va)