EARNINGS-TICKER-Dunkin‘ Donuts senkt Umsatzziel
21. Jul (Reuters) - Zahlreiche Firmen legen dieser Tage ihre aktuelle Quartalsbilanz vor. Es folgt in Kurzform ein Überblick über einige Ergebnisse am Donnerstag:
13.00 Uhr - Weniger Kunden in Folge des harten Konkurrenzkampfes mit McDonald‘s und Taco Bell von Yum Brands haben dem Betreiber der „Dunkin‘ Donuts“ -Filialen im zweiten Quartal zugesetzt. Der Umsatz stieg zwar um 2,3 Prozent, lag damit aber unter den Erwartungen von Analysten. Der Konzern Dunkin‘ Brands senkte sein Zielspanne für den Erlös im Gesamtjahr.
09.33 Uhr - Der Autobauer Volvo hat seinen Betriebsgewinn im ersten Halbjahr mehr als verdreifacht. Er lag bei 5,59 Milliarden Schwedischen Kronen (rund 590 Millionen Euro). Ein Jahr zuvor waren es 1,66 Milliarden Kronen. Das zur chinesischen Geely Holding gehörende Unternehmen rechnet in diesem Geschäftsjahr dank neuer Modell mit einem Rekordergebnis.
09.16 Uhr - Der Brauereikonzern SABMiller hat wegen schwieriger Geschäfte in einigen afrikanischen Ländern weniger eingenommen. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Quartal um vier Prozent. Werden Übernahmen, Verkäufe und Wechselkursschwankungen ausgeklammert, dann legte der Umsatz um zwei Prozent zu.
09.06 Uhr - Niedrigere Preise und ein starker Wettbewerb haben im zweiten Quartal den Umsatz des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall gedrückt. Die Erlöse fielen um fast fünf Prozent auf 34,48 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 3,64 Milliarden Euro). Der operative Gewinn gab rund zwei Prozent auf 30,5 Millionen Euro nach.
08.48 Uhr - Das Brexit-Votum hat nach Einschätzung des Eigners der britischen „Daily Mail“-Zeitung die Anzeigen- und Immobilienmärkte verunsichert. Auf vergleichbarer Basis sei deswegen der Werbeumsatz in der Mediensparte um vier Prozent im abgelaufenen Quartal gefallen, teilte der Konzern mit, der selbst in seinen Blättern für den Austritt geworben hatte.
08.30 Uhr - Der französische Luxuskonzern Hermes erwartet im ersten Halbjahr eine etwas höhere Profitabilität. Die Gewinnmarge dürfte um etwa einen Prozentpunkt gestiegen sein. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 8,1 Prozent auf 1,249 Milliarden Euro.
08.20 Uhr - Die Danske Bank hat im zweiten Quartal weniger verdient. Der Vorsteuergewinn des größten dänischen Kreditinstituts schrumpfte um acht Prozent auf 5,78 Milliarden Kronen (rund 777 Millionen Euro). Analysten hatten sogar nur mit 5,57 Milliarden Kronen gerechnet. „Auch wenn das Marktumfeld herausfordernder geworden ist durch die britische Entscheidung zum Verlassen der EU, so halten wir an unserem Ausblick für 2016 fest“, sagte Unternehmenschef Thomas Borgen.
08.10 Uhr - Der Konsumgüterriese Unilever hat seinen Umsatz im zweiten Quartal etwas kräftiger als erwartet gesteigert. Er legte um 4,7 Prozent zu, während Analysten ein Plus von 4,4 Prozent vorausgesagt hatten. Der Konsumgüterriese verkaufte 1,8 Prozent mehr Produkte und schob den Umsatz zudem durch höhere Preise an.
08.06 Uhr - Der Umsatz von EasyJet ist im abgelaufenen Quartal um 2,6 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Pfund (umgerechnet 1,43 Milliarden Euro) gefallen. Angesichts der Währungsschwankungen nach dem Brexit-Votum und den Ereignissen in der Türkei und Nizza rechnet Europas zweitgrößte Billigfluglinie mit Auswirkungen auf das Verbrauchervertrauen. ($1 = 8.5854 Swedish crowns) (Zusammengestellt von der Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168.)
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