Olympia: China will „Null-Toleranz“ gegenüber Dopingsündern zeigen
Peking/Rio de Janeiro (APA/dpa) - Chinas Sportverantwortliche sind Zweifeln an ihrer Haltung zum Doping entgegengetreten. „China ist entschi...
Peking/Rio de Janeiro (APA/dpa) - Chinas Sportverantwortliche sind Zweifeln an ihrer Haltung zum Doping entgegengetreten. „China ist entschieden gegen Doping und hat Null-Toleranz“, sagte Gao Zhidan, Vizemissionschef der 711-köpfigen Delegation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro laut der amtlichen chinesischer Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag in Peking.
Sportler, Trainer und Teamärzte hätten schriftliche Versprechen abgeben müssen, keine verbotenen Substanzen zu benutzen. Wer gegen die Regeln verstoße, werde schwer bestraft, sagte Gao, der auch Vizedirektor der Sportverwaltung ist.
Wer nach Rio geschickt werde, habe zudem einen schriftlichen Test über Doping-Wirkstoffe und ihre Anwendung bestehen müssen. „Wir haben es sehr deutlich gemacht, dass wir Fairness und das Wohlergehen unserer Athleten sicherstellen wollen“, betonte Gao.
Mit einem scharfen Kampf gegen Doping hat Chinas Sport auf mehrere Skandale in den 1990er-Jahren reagiert. Allerdings gab es im Frühjahr wieder neue Fragen über das Vorgehen von Chinas Sportverantwortlichen gegen positiv getestete chinesische Schwimmer.
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