ABA: Internationale Firmen verdreifachten Investitionen in Österreich
Wien (APA) - Das Investitionsvolumen internationaler Firmen hat sich in Österreich im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode...
Wien (APA) - Das Investitionsvolumen internationaler Firmen hat sich in Österreich im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode von knapp 140 Mio. auf 480,6 Mio. mehr als verdreifacht. Die Neuansiedelungen von ausländischen Unternehmen stiegen um 8 Prozent auf 164. Rund ein Drittel (54) der Neuansiedelungen stammen aus Deutschland, das den größten Anteil stellt, wie die APA-Halbjahresbilanz zeigt.
Den Anstieg führt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) auch auf die Realisierung von Großprojekten zurück. Bei den neu geschaffenen Arbeitsplätzen liegt man aber unter dem Vorjahreswert, 1.046 statt 1.656 in der Vorjahresperiode. Für das zweite Halbjahr gibt sich Mitterlehner optimistisch: „Die schwierige geopolitische Lage erhöht die Attraktivität eines stabilen Standortes wie Österreich.“
Nach Deutschland belegt Italien den zweiten Platz bei den Neuansiedelungen (21). Großes Potenzial sieht die ABA auch im CEE/SEE-Raum: 33 Neuansiedelungen kommen aus dieser Region - die meisten davon aus Ungarn mit neun Neuansiedlungen, gefolgt von Slowenien (acht) und der Slowakei (vier).
Die meisten Betriebsansiedelungen im Bundesländervergleich gab es in Wien mit 86, gefolgt von Kärnten und Salzburg (17 beziehungsweise 16).
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