Dollar und flaue US-Saison bremsten Agrarchemiekonzern Syngenta
Zürich (APA/Reuters) - Der starke Dollar und der langsame Start in die US-Anbausaison haben den vor der Übernahme durch ChemChina stehenden ...
Zürich (APA/Reuters) - Der starke Dollar und der langsame Start in die US-Anbausaison haben den vor der Übernahme durch ChemChina stehenden Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutproduzent Syngenta im ersten Halbjahr gebremst. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 7,09 Mrd. Dollar, wie der Konzern aus Basel am Freitag mitteilte. Unterm Strich stand mit 1,06 Mrd. Dollar (962,3 Mio. Euro) um 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Neues zur laufenden Übernahme durch ChemChina gab es nicht. Der seit Juni amtierende neue Konzernchef Erik Fyrwald zeigte sich zuversichtlich, die Transaktion bis Jahresende über die Bühne bringen zu können. „Wir führen konstruktive Gespräche mit allen Regulierungsbehörden, was unser Vertrauen stärkt, dass bis Ende des Jahres die Transaktion abgeschlossen sein wird“, erklärte er. Der Chemieriese aus Peking will für Syngenta 43 Mrd. Dollar auf den Tisch legen und hat die Frist für die Annahme des Offerts bis jetzt zweimal verlängert. Dem Deal müssen allerdings noch wichtige Kartellbehörden zustimmen, allen voran der Ausschuss für ausländische Investitionen CFIUS in den USA.
~ ISIN CH0011037469 WEB http://www.syngenta.com/global/corporate/ ~ APA067 2016-07-22/08:34
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