Die Anschläge von Oslo und Utöya
Oslo (APA/dpa) - Der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik tötete bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel...
Oslo (APA/dpa) - Der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik tötete bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel Utöya am 22. Juli 2011 insgesamt 77 Menschen. Die meisten Opfer waren Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die auf Utöya an einem Sommerlager der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei teilnahmen.
Breivik schoss auch noch auf sie, als sie am Boden lagen oder durch das Wasser zu fliehen versuchten. Zuvor hatte Breivik im etwa 40 Kilometer entfernten Oslo eine Autobombe gezündet. Sie sollte die Polizei ablenken. Acht Menschen starben dort. Die Explosion verwandelte Teile des Regierungsviertels in eine Trümmerlandschaft. Breivik wurde 2012 zur Höchststrafe von 21 Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt.
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