Innenpolitik

Bures sieht korrektes Verhältnis zu Kern

Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ).
© Thomas Böhm / TT

Wien – Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) will im Herbst eine „Geste der Verantwortung“ für die Opfer von Misshandlungen in staatlich...

Wien –Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) will im Herbst eine „Geste der Verantwortung“ für die Opfer von Misshandlungen in staatlichen und kirchlichen Kinderheimen setzen. Als Termin nannte Bures am Samstag im Ö1-Mittagsjournal den Internationalen Tag der Kinderrechte (also den 20. November, Anm.). Die Frage nach Entschädigungszahlungen für die Opfer beantwortete sie ausweichend.

„Worum es mir geht, ist, jetzt zu sagen: Wir haben alle gesehen, was hier passiert ist, wir haben die Lehren daraus gezogen“, sagte Bures auf die Frage nach Entschädigungszahlungen. Kinder hätten in den Einrichtungen der öffentlichen Hand und der Kirche großes Unrecht erfahren: „Sie hätten Schutz und Hilfe gebraucht und haben Gewalt und Missbrauch erlitten.“ Daher gehe es nun darum, „ein Zeichen zu setzen“.

Befragt wurde Bures auch zu ihrem Verhältnis zu Kanzler Christian Kern (SPÖ). Sie hatte lange vor Faymanns Rücktritt erklärt, dass Kern nicht für den Job als Kanzler geeignet sei. Sie sprach von einem korrekten Verhältnis zu Kern, entschuldigt hat sie sich für diese Aussage aber nicht. (TT)