Osttirol

Autos, die Millionen kosten

Das teuerste Auto der Oldtimer-Tour, ein Ferrari 212 Berlinetta Touring 2005, ist neun Millionen Euro wert und parkte vor der Liebburg.
© Brunner

Die Coppa d’Oro brachte sündteure Autos und ihre reichen Besitzer nach Lienz.

Von Catharina Oblasser

Lienz –Ein mehr als betuchtes Publikum stattete vor einigen Tagen Osttirol einen Besuch ab. Die Teilnehmer der „Coppa d’Oro delle Dolomiti“, einer renommierten Oldtimer-Rundfahrt, machten auf ihrer Tour erstmals seit 69 Jahren in Österreich Station. 200 Autobegeisterte aus Italien, England, den USA, Deutschland, Belgien und der Schweiz kamen mit ihren 92 wertvollen alten Fahrzeugen nach Lienz und verbrachten dort den Tag. Unter ihnen befand sich der Held des Nürburgringes 1976, Arturo Merzario. Er zog einst Niki Lauda während des Formel-eins-Rennens aus dessen brennendem Auto.

Für die Finanzkraft der Besitzer sprechen die Autos, die bei der Coppa d’Oro auf dem Lienzer Hauptplatz zu sehen waren. Viele sind liebevoll gepflegte Unikate, die einen Zeitwert von jeweils mehr als einer Million Euro haben. Glanzstück war ein Ferrari Baujahr 1952, der es auf neun Millionen Euro Wert bringt.

Die Osttiroler Touristiker hoffen, dass die betuchte Klientel bald wieder kommt. „Die Gäste waren begeistert vom Erlebnis und zeigten sich besonders am Golfplatz, am Grandhotel und am Nationalpark interessiert“, weiß TVB-Chef Franz Theurl. Stadtmarketing-Leiter Oskar Januschke will die Zusammenarbeit mit der Region Cortina intensivieren und zahlungskräftige Gäste anlocken.