Nach Brand im Gleinalmtunnel: Rotes Kreuz avisierte längere Anfahrten
Graz/St. Michael (APA) - Nach dem Fahrzeugbrand im Gleinalmtunnel auf der steirischen Pyhrnautobahn (A9) hat das Rote Kreuz Steiermark am Mo...
Graz/St. Michael (APA) - Nach dem Fahrzeugbrand im Gleinalmtunnel auf der steirischen Pyhrnautobahn (A9) hat das Rote Kreuz Steiermark am Montag längere Anfahrtszeiten avisiert. Nach Unfällen oder bei Staus auf den Ausweichrouten würde vielfach keine Rettungsgasse gebildet, weshalb die Einsatzfahrzeuge nicht wie geplant vorankommen würden. Die Asfinag begann am Montag mit den Reparaturarbeiten im Tunnel.
Vor allem für Fahrten von und in die Bezirke Liezen, Murtal und Leoben seien die Fahrt-Planungen für Untersuchungs- oder Behandlungstermine um eine Stunde früher angesetzt worden, um mögliche Verzögerungen einzurechnen, teilte das Rote Kreuz mit. Bei der Bevölkerung wurde um Verständnis gebeten.
Am Sonntag sei nach einem Unfall zwischen Leoben und dem Knoten St. Michael keine Rettungsgasse gebildet worden, kritisierte das Rote Kreuz: „Dadurch wurde wertvolle Zeit zur Menschenrettung vergeudet.“ Es wies auf die seit 2012 geltende Pflicht hin, bei Verkehrsverzögerungen oder sich aufbauenden Stau vorausschauend eine Rettungsgasse zu bilden.
Seitens der Asfinag hieß es Montagfrüh, dass die Reparaturarbeiten begonnen haben. Die Zwischendecke in der etwa 20 Meter langen Pannennische muss erneuert werden. Dafür werden die sechs Meter breiten Teilelemente abgetragen. Auch die elektromechanischen Einrichtungen müssen laut Asfinag-Geschäftsführer Rainer Kienreich erneuert werden. Die Bestandsdecke könnte noch im Laufe der Woche abgetragen sein. Zeitgleich werde auch schon der Neubau vorbereitet. Wie lange die Sperre des Gleinalmtunnels noch andauern werde, konnte Montagfrüh noch nicht gesagt werden.
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