Frankfurter Rentenmarkt tendiert schwächer
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Montag zur Kasse schwächer tendiert. Die Umlaufrendite sei von minus 0,23...
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Montag zur Kasse schwächer tendiert. Die Umlaufrendite sei von minus 0,23 Prozent am Freitag auf minus 0,21 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit. Die Umlaufrendite wird aus dem Durchschnitt der im Handel befindlichen Bundesanleihen mit der Laufzeit von 3 bis 30 Jahren ermittelt.
Es gab 56 Verlierer mit Kursabschlägen von bis zu 1,420 Prozentpunkten. Dem standen vier Gewinner mit Aufschlägen von bis zu 0,005 Prozentpunkten gegenüber. Die Bundesbank verkaufte am Anleihemarkt unterm Strich Anleihen in einem Volumen von 0,6 Millionen Euro.
Einflüsse durch Konjunkturdaten fielen zum Wochenstart begrenzt aus. Zwar konnte das verarbeitende Gewerbe Deutschlands seine Produktion im Juni steigern. Im gesamten zweiten Quartal war die Herstellung jedoch rückläufig. Das am Freitag anstehende gesamtwirtschaftliche Wachstum von April bis Juni wird durch die Gesamtproduktion also belastet.
Die Anlegerstimmung erholte sich unterdessen im August spürbar von ihrem Rückgang nach dem Brexit-Votum. Der von dem Beratungsunternehmen Sentix erhobene Indikator stieg sogar etwas stärker als erwartet. Der Brexit-Schock sei fürs Erste verdaut, kommentierte Sentix das Umfrageergebnis.
Im Nachmittagshandel stehen nur wenige Wirtschaftsdaten aus den USA an. Es wird lediglich der von der US-Notenbank erhobene Arbeitsmarktindex LMCI veröffentlicht. Die Kennzahl wird zwar von Analysten beachtet, kaum jedoch an den Finanzmärkten.
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