Paralympics: Verbandchef wehrte sich nach Russlands Ausschluss
Moskau/Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Der Präsident des russischen Paralympics-Komitees, Wladimir Lukin, hat den Ausschluss Russlands von de...
Moskau/Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Der Präsident des russischen Paralympics-Komitees, Wladimir Lukin, hat den Ausschluss Russlands von den Spielen in Rio als schweren Verstoß gegen die Menschenrechte bezeichnet. „Der überwältigende Mehrheit der Sportler, denen die Teilnahme an den Spielen verwehrt wird, sind absolut saubere Sportler“, sagte Lukin am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in Moskau.
Er sei bereit, Beweise dafür vorzulegen, dass Russlands Team ein strenges Anti-Doping-Programm durchlaufen habe.
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte die russischen Athleten am Sonntag von den Spielen im kommenden Monat (7. bis 18. September) komplett ausgeschlossen. IPC-Präsident Philip Craven nannte als Grund das im Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nachgewiesene Staatsdoping in Russland.