Starkregenwarnung: Kaltfront sorgt für herbstliche Woche in Tirol
In den kommenden Stunden muss mit großen Regenmengen in Nordtirol gerechnet werden. Die Temperaturen sinken auf 15 Grad, erst am Wochenende kommt der Sommer zurück.
Innsbruck – Eine Kaltfront, die derzeit von Westen aus über Österreich hinwegzieht, hat Regen und herbstliche Temperaturen im Gepäck. Laut Werner Troger, Meteorologe bei meteo experts, ist aktuell sogar eine Starkregenwarnung für Nordtirol aufrecht - in manchen Regionen wird es bis zu 50 Liter pro Quadratmeter regnen. In einigen Orten wird binnen 24 Stunden die gesamte Niederschlagsmenge für den Monat August fallen.
Starkregenwarnung bleibt aufrecht
„Derzeit regnet es an der Grenze zu Südtirol am stärksten. Der Niederschlag komme in sogenannten Regenschauer-Staffeln von Westen, weshalb die Starkregenwarnung den ganzen Tag lang für das gesamte Bundesland aufrecht bleibe. „Im Oberland - beispielsweise in Landeck, Imst oder Ehrwald - ist es derzeit noch weitgehend trocken, aber später wird es auch dort stark regnen“, sagt Troger. „Erst in der Nacht bzw. morgen verlagert sich der Regen in Richtung Osttirol, Kärnten und Südsteiermark.“
Auch die Schneefallgrenze sinkt heute laut Troger auf unter 2000 Meter. „In den Nordalpen wird das am stärksten spürbar sein, beispielsweise in den Lechtaler Alpen, dem Wettersteingebirge, dem Karwendel oder dem Rofangebirge.“ Im Tal halte der Herbst Einzug, auf den Bergen gar der Winter. Die Temperaturen sinken auf unter 20 Grad, derzeit liegen sie sogar bei nur rund 15 Grad in Innsbruck.
Bis zum Wochenende lässt sich der Sommer laut Troger nicht mehr in Tirol blicken: „Erst am Freitag geht es temperaturmäßig wieder aufwärts. Am Wochenende kommt dann der Sommer wieder zurück nach Tirol.“
Keine Tunnelsperren
Die geplanten Nachtsperren im Arlberg Straßentunnel für die kommenden beiden Nächte finden laut ASFINAG aufgrund des Schlechtwetters nicht statt. Autofahrer werden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag ab 20 Uhr abwechselnd an den Tunnelportalen bis zu maximal 30 Minuten angehalten. Die Wartezeiten werden auf den LED-Infotafeln auf den Zufahrtsstrecken jeweils aktualisiert angezeigt werden.(TT.com)