EU befürchtet „eine der schlimmsten Tragödien“ im Syrien-Krieg
Damaskus/Brüssel (APA) - Die EU unterstützt die UNO-Forderung nach einer „humanitären Pause“ bei den Kämpfen um die syrische Großstadt Alepp...
Damaskus/Brüssel (APA) - Die EU unterstützt die UNO-Forderung nach einer „humanitären Pause“ bei den Kämpfen um die syrische Großstadt Aleppo. „Mehr als 2 Millionen Menschen sind in der Stadt und ihrem Umfeld eingeschlossen, und wir drohen eine der schlimmsten menschlichen Tragödien des gesamten Syrien-Kriegs zu sehen“, erklärten die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und EU-Kommissar Christos Stylianides am Dienstag.
„Dies ist eine Frage von Dringlichkeit“, betonten die beiden EU-Vertreter. Alle Mitglieder der International Syria Support Group (ISSG) sollten Bemühungen um eine solche Feuerpause unterstützen und entsprechend Einfluss auf die Konfliktparteien ausüben.
Die UNO hat eine 48-stündige Unterbrechung der Kampfhandlungen gefordert, um hilfsbedürftige Menschen in Aleppo mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen. Außerdem sollten in der Kampfpause beschädigte Elektrizitäts- und Wassernetze repariert werden. Eine „humanitäre Pause“ wäre nur der erste Schritt zur Einstellung der Kampfhandlungen, betonten Mogherini und Stylianides. Ziel wäre die Neuaufnahme der innersyrischen Gespräche.
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