E.ON vor Abspaltung mit Milliardenverlust im Halbjahr

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hat vor dem geplanten Börsengang der Kraftwerkstochter einen Milliardenve...

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hat vor dem geplanten Börsengang der Kraftwerkstochter einen Milliardenverlust eingefahren. Unter dem Strich habe der Versorger im ersten Halbjahr in der neuen Struktur einen Fehlbetrag von rund 3 Mrd. Euro verbucht, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Ursache hierfür seien unter anderem Wertberichtigungen und Drohverlustrückstellungen bei der Kraftwerkstochter Uniper von 3,8 Mrd. Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um 6 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro gefallen. Analysten hatten im Schnitt mit 1,85 Mrd. Euro gerechnet. E.ON bestätigte die Prognose, wonach der Konzern im Gesamtjahr ein bereinigtes Ebit von 2,7 bis 3,1 Mrd. Euro anpeilt.

E.ON legte die Zahlen in der neuen Struktur vor. Darin sind das Ökostromgeschäft, der Netzbetrieb und der Vertrieb sowie die Minderheitsbeteiligung von rund 47 Prozent von Uniper enthalten. Den Mehrheitsanteil will E.ON im September an die Börse bringen.

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