Bezirk Landeck

Unternehmerinnen kritisieren LR Baur

© Klaus Maislinger Photography

Landeck – Nur 23 Prozent der Frauen im Bezirk Landeck seien ganzjährig und in Vollzeit beschäftigt, 38 Prozent würden im Tourismus arbeiten,...

Landeck –Nur 23 Prozent der Frauen im Bezirk Landeck seien ganzjährig und in Vollzeit beschäftigt, 38 Prozent würden im Tourismus arbeiten, das Bildungs- und Lohnniveau sei niedrig. Das hat Frauenlandesrätin Christine Baur (Grüne) auf Basis des Gleichstellungsberichtes 2016 kürzlich aufgezeigt. Ihr Fazit: Die Beschäftigungschancen für Frauen wären unter diesen Vorzeichen ungünstig – die TT berichtete.

Die Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“, Petr­a Erhart-Rüffer (ÖVP), widerspricht der Frauenlandesrätin: „Die Jobchancen der Frauen sind nicht schlecht und die notwendige Flexibilität der Arbeitnehmerinnen als auch von den Arbeitgebern ist vorhanden.“ Vor allem der Tourismus biete attraktive Stellen für gut ausgebildete Fachkräfte. In Sachen Kinderbetreuung seien im Bezirk viele Maßnahmen gesetzt worden, „die sich sehr positiv auf die Situation berufstätiger Eltern auswirken“, so Erhart-Rüffer.

Schützenhilfe bekommt sie von Wirtschaftskammerobmann Toni Prantauer. Er unterstreicht die Attraktivität des Bezirkes für junge Familien, insbesondere für Mütter: „Die Kinderbetreuung funktioniert, wir bauen Quantität und Qualität laufend aus.“

Baurs Behauptung, Frauen hätten schlechte Karten am Arbeitsmarkt, stimme nicht. „Denn vielfach ist es so, dass Frauen eine Teilzeit- der Vollbeschäftigung vorziehen, um flexibler in der Kinderbetreuung zu sein“, zeigt der Kammerobmann auf und stellt fest: „Die Arbeitgeber im Bezirk sind unsere Unternehmer. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Arbeitslosigkeit im Juli um 16 Prozent geschrumpft ist.“ (TT, hwe)

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