Clinton: Trump hat mit Bemerkung Grenze überschritten
Washington (APA/dpa) - Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihrem republikanischen Konkurrenten Donald Trump vor...
Washington (APA/dpa) - Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihrem republikanischen Konkurrenten Donald Trump vorgeworfen, mit seinen jüngsten Äußerungen einmal mehr eine Grenze überschritten zu haben. „Wenn Du Dich um das Präsidentenamt bewirbst, oder Präsident der Vereinigten Staaten bist, dann können Deine Worte gewaltige Konsequenzen haben“, sagte sie am Mittwoch bei einer Rede in Iowa.
Trump habe einmal mehr bewiesen, dass er nicht für das Amt qualifiziert sei, resümierte Clinton bei einer Veranstaltung in Des Moines.
Trump hatte mit einer mehrdeutigen Bemerkung für Wirbel gesorgt, die von manchen als Aufruf zur Gewalt gegen Clinton verstanden wurde. Er sagte am Dienstag, Clinton wolle den zweiten Verfassungszusatz abschaffen, in dem das Recht auf Waffenbesitz verankert ist. Als Präsidentin wäre sie bei der Abschaffung nicht aufzuhalten, da sie entsprechende Richter für den Obersten Gerichtshof nominieren könne. Er fügte hinzu: „Da kann man nichts machen, Leute. Obwohl - (es gibt da) die Leute des Zweiten Verfassungszusatzes, vielleicht gibt es doch etwas (das man tun kann). Ich weiß es nicht.“