Aschauer Fußballer können auf ihrem Platz bleiben
Die Gemeinde Kirchberg hat den Pachtvertrag verlängert, dafür muss sie aber die Kosten für den Abriss eines Stadels tragen.
Von Harald Angerer
Kirchberg –Die Hobby-Kicker des FC Aschau können aufatmen, der Spielbetrieb auf ihrem Fußballplatz ist für die nächsten Jahre gesichert. Der Kirchberger Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung nun den Pachtvertrag abgesegnet. Das war keine einfache Geburt, gab es doch nach einer Promi-Hochzeit mit extra dafür errichteter Max-Almhütte auf dem Platz Aufregung um die entstandenen Schäden und Diskussionen um die Verlängerung der Pacht, die TT berichtete.
Vor allem ein Stadel sorgte zuletzt für Gesprächsstoff. Dieser wurde von den Fußballern als Umkleide genutzt, ist aber baufällig. Davon wusste man in der Gemeinde nichts. Nun ist aber auch dieser Stadel Teil des Pachtvertrages. Das wurde bei einem letzten Gespräch mit dem Eigentümer des Grundstücks, eigentlich eines Feldes, welches für die Fußballer umgewandelt wurde, vereinbart.
Der Stadel soll den Sommer über noch stehen bleiben und danach gegen zwei Container ausgetauscht werden, berichtet die Obfrau des Sportausschusses, Claudia Hagsteiner (SP). Die Kosten für den Abriss des Stadels soll die Gemeinde tragen, das wurde im Pachtvertrag festgelegt. Da der Stadel sehr baufällig ist, erfolgt die Benützung nur noch auf eigene Gefahr. Die Haftung wird weder von der Gemeinde noch vom Besitzer übernommen.
Einen der Sanitär-Container besitzt die Gemeinde selbst, für den zweiten würde laut Bürgermeister Helmut Berger (SP) eine Lösung gesucht. Wichtig ist auch, dass die Container mit Holz überzogen werden, damit sie in das Landschaftsbild passen. Dass der jetzige Stadel auf Gemeindekosten abgerissen werden soll, gefällt aber nicht jedem Gemeinderat. „Wir zahlen da als Gemeinde ohnehin schon eine sehr gute Pacht für dieses Feld, da stört es mich schon, dass wir auch noch den Abriss des Stadels bezahlen müssen“, sagt Gemeinderat Martin Aschaber (Liste Unser Kirchberg).
Auch die Nachwehen der Promi-Hochzeit haben sich verzogen. Es gab eine Spende für den Fußballclub für die Unannehmlichkeiten, die durch die Feier entstanden sind.
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