Leitbörsen in Fernost uneinheitlich - Hongkong höher, Shanghai tiefer

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. In Japan wurde wegen des 2014 neu eingeführten Feiert...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. In Japan wurde wegen des 2014 neu eingeführten Feiertags „Tag des Berges“ erstmals nicht gehandelt. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 88,12 Zähler (plus 0,39 Prozent) auf 22.580,55 Einheiten und erreichte damit laut Finanzinformationsdienst Bloomberg ein 8-Monatshoch. Der Shanghai Composite fiel 16,11 Punkte oder 0,53 Prozent auf 3.002,64 Punkte.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten verschiedenen Vorzeichen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 27.854,50 Zählern mit plus 79,62 Punkten oder 0,29 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel 28,8 Zähler oder 0,51 Prozent auf 5.599,40 Einheiten.

Etwas auf die Stimmung drückte Marktbeobachtern zufolge, dass der Preis für die US-Rohölmarke WTI wieder unter 42 US-Dollar gesunken ist. Rückläufige Ölpreise wecken bei einigen Börsianern rasch Sorgen um den Zustand der Weltwirtschaftssituation.

In Hongkong standen die Telekom- und Finanzwerten in der Gunst der Anleger. Unterstützend werteten Börsianer Aussagen des Börsenbetreibers gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC, dass bald der lange erwartete Handelslink zwischen der Börse in Hongkong und der in Shenzhen angekündigt werde. Die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchanges & Clearing legte um etwas mehr als 2 Prozent zu.

Zu den Gewinnern in Hongkong zählten zudem das Papier der Investmentbank Citic Securities mit fast 4 Prozent und das der Haitong Securities mit etwas mehr als 3 Prozent. Zudem stieg auch der Anteilsschein von China Mobile um knapp 1 Prozent, nachdem der nach Nutzern größte Mobilfunkbetreiber besser als erwartete Halbjahreszahlen vorgelegt hatte.

In Sydney verloren Santos unter den Energiewerten um 2,8 Prozent. Die Papiere des Finanz- und Versicherungsunternehmen P verbilligten sich um 3,8 Prozent, nachdem Westpac Banking und die Commonwealth Bank of Australia über gestiegene Versicherungsfälle berichtet hatten.