Uniräte: FPÖ und Grüne sehen Mitterlehner gefordert
Wien (APA) - FPÖ und Grüne sehen Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) In Sachen Universitätsräte gefordert. Grünen-Wissenschaft...
Wien (APA) - FPÖ und Grüne sehen Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) In Sachen Universitätsräte gefordert. Grünen-Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer verlangte Obergrenzen für die Vergütungen der Ratsmitglieder, ihr FPÖ-Pendant Andreas Karlsböck klare und einheitliche Spesenregelungen bzw. Vergütungen.
„Dass manche Uniräte sich bei teilweise sehr bescheidenem Arbeitseinsatz unverschämt hohe Vergütungen zusprechen, ist inakzeptabel“, so Maurer. Ihr schweben 8.000 Euro jährlich für einfache Mitglieder und 10.000 Euro für den Vorsitz vor.. Änderungsbedarf sieht sie auch angesichts der vom Rechnungshof konstatierten oft fehlenden Qualifikation. „Wir brauchen jedenfalls eine Professionalisierung der Uniräte. Bei der Neubestellung im Jahr 2018 muss das Augenmerk auf Qualifikation statt auf Parteibuch gelegt werden.“ Karlsböck verlangt außerdem klare Unvereinbarkeitsregeln für die Ratsmitglieder.
Die Einführung von Obergrenzen und neue Unvereinbarkeitsregelungen sind erst im Vorjahr beschlossen worden. Sie gelten aber erst für die nächste Amtszeit der Räte ab 2018. Die genaue Höhe der Obergrenzen muss Mitterlehner außerdem noch per Verordnung festlegen.
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