Linz/Bawag - Luger nicht zuversichtlich für einen Vergleich mit BAWAG
Linz/Wien (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gibt sich wenig zuversichtlich, dass es im Streit mit der BAWAG wegen des Swapg...
Linz/Wien (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gibt sich wenig zuversichtlich, dass es im Streit mit der BAWAG wegen des Swapgeschäftes zu einem Vergleich kommen könnte. Grund des Zweifels: Die Äußerung von Bankchef Byron Haynes am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Wien. So wolle er nur über ein „ernsthaftes“ Angebot verhandeln. Er nannte als Basis 417,7 Mio. Euro, Linz bietet 100 Mio. Euro.
Für Luger ist der von der Bank genannte Betrag „unrealistisch“, antwortete er in einer Presseaussendung am Donnerstag der BAWAG. „Steuergeld darf nur eingesetzt werden, um tatsächlichen Schaden zu ersetzen.“
Der Anspruch auf die Zahlung von darüber hinausgehenden Spekulationsgewinnen, widerspreche dem Grundsatz, „Gelder der öffentlichen Hand sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig einzusetzen“, so der Bürgermeister weiter. Der Ersatz der Schließungskosten von externen Geschäften betrage laut einem seit Anfang August vorliegendem Gutachten der zwei deutschen Professoren Uwe Wystup und Thorsten Schmidt aber höchstens 212 Mio. Euro. Luger will diesen Schaden zwischen beiden Seiten aufteilen.
~ WEB http://www.bawagpsk.com ~ APA471 2016-08-11/16:27
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