Mehrere Drogendealer 2 - Unbedingte Haftstrafen für alle Angeklagten
Salzburg/Zell am See/Innsbruck (APA) - Mit harten Strafen ist am Donnerstag in Salzburg der Prozess gegen fünf junge Pinzgauer zu Ende gegan...
Salzburg/Zell am See/Innsbruck (APA) - Mit harten Strafen ist am Donnerstag in Salzburg der Prozess gegen fünf junge Pinzgauer zu Ende gegangen, die an mehreren bewaffneten Raubüberfällen im Suchtgift-Milieu beteiligt gewesen sind. Trotz Geständnis und weitgehend fehlender Vorstrafen müssen alle Angeklagten ins Gefängnis. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Weder die Staatsanwältin noch die Verteidiger gaben eine Erklärung ab.
Der 20-jährige Hauptangeklagte muss wegen drei Raubüberfällen, zwei davon mit Schreckschusspistole, und diverser Suchtgiftdelikte für vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Sein damals 17-jähriger Komplize der mit ihm in Innsbruck versuchte einen Drogendealer auszurauben, wurde wegen schweren Raubs und dem sexuellen Missbrauch Unmündiger verurteilt, weil er zu zwei 13-Jährigen Mädchen Liebesbeziehungen unterhielt. Er erhielt 30 Monate Gefängnis, zehn davon unbedingt.
Der Drittangeklagte, der bei zwei Überfällen dabei war, muss drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, ein Jahr davon unbedingt. Der vierte Bursch erhielt drei Jahre wegen schweren Raubs, eines davon unbedingt. Der letzte Angeklagte, der seine Komplizen mit dem Auto zum Tatort fuhr, ohne gewusst haben zu wollen was sie vorhaben, wurde als Beitragstäter zu einem schweren Raub zu 30 Monaten verurteilt, der unbedingte Teil der Strafe beträgt zehn Monate.