Zitate der Woche - „Wenn ich was kann, ist es Mehrheiten finden“

Wien (APA) - „Ich finde es absurd, dass wir uns in Serien-Doppelinterviews seit Wochen durch die Zeitungen bewegen als wären wir Präsidentsc...

Wien (APA) - „Ich finde es absurd, dass wir uns in Serien-Doppelinterviews seit Wochen durch die Zeitungen bewegen als wären wir Präsidentschaftskandidaten.“ - Alexander Wrabetz zum ORF-Wahlkampf.

„Ich habe für mich beschlossen, die Komfortzone zu verlassen um Magisches geschehen zu lassen.“ - Herausforderer, Finanzchef Richard Grasl.

„Ich hätte mich über einen Erfolg gefreut.“ - Hat nicht geklappt, Grasl musste die Niederlage eingestehen.

„Ich hab‘s noch gar nicht realisiert.“ - Wrabetz hingegen im Freudentaumel.

„Wenn ich was kann, ist es Mehrheiten finden.“ - Der ORF-Chef kennt seine Stärken.

„Unmöglich.“ - Ist eine Entpolitisierung des ORF, findet Taddäus Podgorski, ehemaliger ORF-Chef.

„Das ist eine Abstimmung für ein Jahr, (...) dann gibt‘s Neuwahlen. Die Freiheitliche Partei hat mich bereits beauftragt, ein neues ORF-Gesetz zu machen, denn ohne Reformen wird‘s nicht gehen.“ - Der Freiheitliche Stiftungsrat Norbert Steger sorgte schon vor dem Hearing für Aufregung.

„Man muss einen Kandidaten ja nicht lieben, aber doch klar sagen, wer das kleinere Übel ist.“ - Tschechiens Ex-Außenminister Karl Schwarzenberg ist für Wahlempfehlungen bei der Bundespräsidentenwahl.

„Das wäre so, wie wenn die ÖVP Richard Lugner als ihren Präsidentschaftskandidaten präsentiert.“ - Der Republikaner Donald Trump ist für ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka kein Vorbild.

„In der ÖVP, das bin ich schon gewohnt, gibt es halt sehr unterschiedliche, manchmal widerstreitende Positionen. Und es gibt immer einen, der aus der Ecke um Aufmerksamkeit ringt.“ - Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) wird wohl kein Freund Lopatkas mehr.

„Ich sehe nicht die Notwendigkeit, aus meiner Sicht einen umfangreichen Akt des Klügerwerdens einzuleiten.“ - Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) will Zugangsbeschränkungen in Informatik eher nicht überdenken.

„Heute ist Österreich das Zentrum des radikalen Rassismus in Europa.“ - Befand der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

„Für die Österreichische Post sind in der Türkei alle Türen verschlossen.“ - Nicht nur diplomatische Eiszeit, Aras Kargo-Chef Evrim Aras.

„Wer mich beleidigen kann, bestimme ich noch selbst.“ - Kanzler Christian Kern (SPÖ) ließ die verbalen Attacken aus der Türkei abperlen.

„Ich bin dafür, dass die Politik damit aufhört herumzueiern, sondern zeigt, wo sie steht.“ - Applaus für Kern von SPÖ-Klubchef Andreas Schieder in der Türkei-Frage.

„Ich glaube, dass es auch für die ÖVP gut ist, jemanden aus dem echten Leben zu haben.“ - Familienministerin Sophie Karmasin bringt als Quereinsteigerin die Realität in die ÖVP.

„Dass der frühere Kanzler aufgrund von Abnutzungserscheinungen nicht mehr in eine Wahl gehen kann, war klar.“ - Werner Faymanns Zeit war abgelaufen, fand SPÖ-Nationalratsabgeordneter Elmar Mayer.

„Ich sehe mich einfach nur als Filialleiter von Mariazell.“ - Pater Michael Staberl wird Superior.