Adolf Mark: Der „Bewahrer der Tradition“ ist 80
Imst – Er sei sicher kein Vereinsmeier und schon gar nicht ein rechthaberischer „Gschaftler“ gewesen. Ihm sei in seiner mannigfaltigen Funkt...
Imst –Er sei sicher kein Vereinsmeier und schon gar nicht ein rechthaberischer „Gschaftler“ gewesen. Ihm sei in seiner mannigfaltigen Funktionärstätigkeit stets die Sache wichtig gewesen. Darüber waren sich die zahlreichen Gratulanten zum Achtziger von Adolf Mark einig.
Das Imster Urgestein war in vielfältiger Weise mit den Traditionen der Stadt verbunden, hat sie durch rege und aktive Teilnahme auch mitgestaltet, mitgeformt und am Leben erhalten. Schon mit 20 wurde er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, welcher er seit nunmehr sechzig Jahren angehört. Zudem war der Jubilar Mitbegründer einer Gruppe von begeisterten Bergwanderern und hat nicht weniger als 118 Hütten bewandert. Neben dem „Krippelebauen“ lag Adolf Mark natürlich die Imster Fasnacht am Herzen: 1973 wurde er „Säckelmoaschter“ der Roller und Scheller, auch die „Laggepaarle“ nahm er unter seine Fittiche. Am „Kinigtag“ 2000 übergab er den „Säckelmoaschter“ an den Sohn Wolfgang. „Mit seiner besonnenen Art hat Adolf wesentlich dazu beigetragen, dass das Schemenlaufen eine noble Fasnacht geblieben ist“, würdigte Obmann Ulrich Gstrein den 80er bei der Geschenkübergabe. (TT)
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