Australische Rinderzüchter nach Ende von Dürre in Hochstimmung
Sydney (APA/AFP) - Die jahrelange Dürre ist vorbei - und Australiens Rinderzüchter sind in bester Stimmung. Nach einer der schlimmsten Trock...
Sydney (APA/AFP) - Die jahrelange Dürre ist vorbei - und Australiens Rinderzüchter sind in bester Stimmung. Nach einer der schlimmsten Trockenperioden, die die Branche je erlebt hat, sprießt das Gras dank der Regenfälle wieder. Nun haben die Rinderzüchter „eine hervorragende Zeit“ vor sich, wie Mick Keogh vom Forschungszentrum Farm Institute sagte.
Insbesondere 2013 und 2014 hatte die Dürre die Tierhalter schwer getroffen. Manche mussten ihre Bestände keulen, weil die Fütterung schlicht zu teuer geworden war. Vor der Trockenheit lebten in Australien rund 29 Millionen Rinder, heute sind es noch 26 Millionen.
Das allerdings trägt maßgeblich dazu bei, dass die Züchter nun Rekordpreise für ihre Tiere verlangen können. Weiter eingeschränkt wird das Angebot dadurch, dass viele Farmer weniger Rinder zur Schlachtung bringen, weil sie ihre Herden zunächst wieder vergrößern wollen.
Zugleich wächst der Appetit auf Fleisch. „Rotes Fleisch ist weltweit mehr und mehr gefragt“, sagte Rinderzüchter Geoff Pearson. Gerade in asiatischen Ländern wie China, Vietnam und Indonesien wird es zunehmend verzehrt.
Rund 70 Prozent des in Australien produzierten Rindfleischs wird ins Ausland verkauft. Damit ist das Land der drittgrößte Exporteur nach Indien und Brasilien. Wichtigster Abnehmer sind die USA gefolgt von Japan, Südkorea und China.