Drei beherzte Aufsteiger und ein Neuaufbau
Die Aufsteiger Natters und Oberhofen fuhren in der Landesliga West gleich drei Punkte ein. Absteiger Jenbach durfte im Osten zum Auftakt jubeln.
Von Alois Moser
Innsbruck –Beim Landesliga-Saisonauftakt sorgten am Wochenende drei Aufsteiger für Furore: Natters, Oberhofen (Landesliga West) bzw. St. Johann (Osten) feierten in der neuen Liga jeweils einen gelungenen Einstand. Und auch Tiroler-Liga-Absteiger Jenbach durfte zum Auftakt jubeln.
Dabei plagte Natters zu Beginn Nervosität, wie Neo-Trainer Clemens Gschösser bekannte: „Am Anfang waren wir schon etwas angespannt, aber dann haben wir in den Rhythmus gefunden.“ Das 5:1 gegen Thaur sei auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt aber nur der erste Schritt von vielen: „Wir denken von Woche zu Woche.“ Und das nur mit einheimischen Spielern aus Natters und Mutters.
Auch in Oberhofen gab es vor dem Auftakt gegen Mils weiche Knie. Nach dem 0:2 sei sein Team aber aufgewacht, erzählt Trainer Christian Wolf: „Wir haben gekämpft und gut gespielt. Im Endeffekt waren die drei Tore verdient.“ Das Momentum aus dem 3:2-Sieg soll nun in die Saison mitgenommen werden: „Nach so einem Auftakt fahren wir mit breiter Brust nach Reutte.“ Einen gelungenen Einstand feierte auch Neuzugang Christian Bucher, der mit zwei Toren der Matchwinner für die Liganeulinge war.
Auch in der östlichen Landesliga sorgte mit St. Johann ein Aufsteiger für Furore: Gegen St. Ulrich/Hochfilzen durften die Schützlinge von Albert Trixl einen 1:0-Auftaktsieg feiern. „In Hinblick auf die Punkte ein Auftakt nach Maß, keine Frage. Aber spielerisch haben wir noch Luft nach oben“, befand Trixl, der sein Team am richtigen Ort angekommen sieht: „Wir gehören sportlich in die Landesliga.“ Auch die Leukentaler setzten bis auf die Neuzugänge Ferhat Gürbüzer und Adnan Aliji beim Kampf um den Klassenerhalt auf Eigenbauspieler: „Das ist unser Weg.“
Auch das in der letztjährigen Tiroler-Liga-Saison arg gebeutelte Jenbach startete mit einem 3:2-Sieg gegen Kufstein II in die neue Liga. „Bis auf den Schluss haben wir gut gespielt“, konstatierte Trainer Michael Mauerhofer, der vor einer Woche aufgrund der Urlaubszeit nur acht Spieler zum Training begrüßen durfte. In Jenbach steht statt dem sofortigen Wiederaufstieg der Neuaufbau der Mannschaft im Vordergrund: „Wir wollen uns erst einmal etablieren.“