Flüchtlinge - Innenministerium: Keine Polizisten nach Serbien
Belgrad (APA) - Österreichs Innenministerium plant keine Entsendung von Personal für die Grenzsicherung nach Serbien. Wie Ministeriumssprech...
Belgrad (APA) - Österreichs Innenministerium plant keine Entsendung von Personal für die Grenzsicherung nach Serbien. Wie Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck am Freitagnachmittag gegenüber der APA betonte, gebe es „keine personelle Entsendung“, sondern nur Unterstützung im „Bereich der Grenzüberwachung mit technischem Know-how wie etwa bei Wärmebildkameras oder bei Konzepten“.
Der serbische Premier Aleksandar Vucic hatte nach einem Treffen mit Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) am Freitagvormittag in Wien erklärt, Belgrad könne es „kaum erwarten, dass österreichische Polizisten und Militärangehörige und NGOs zu uns kommen“.
Kern seinerseits sprach davon, dass er und Vucic vereinbart hätten, „die Minister für Verteidigung und Inneres zu beauftragen, zu prüfen, ob Österreich einen Beitrag leisten kann, um Serbien bei der Grenzsicherheit zu unterstützen“. Ziel sei - „insbesondere was unser Bundesheer betrifft - einen humanitären Assistenzeinsatz vorzubereiten“. Auch NGOs sollten an diesem Prozess beteiligt werden.
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