UN Sicherheitsrat verstärkt Blauhelmmission im Südsudan
Mit der Resolution wird das Mandat der Mission bis Mitte Dezember verlängert.
New York – Der UN-Sicherheitsrat hat grünes Licht für eine Aufstockung der Blauhelmtruppen im umkämpften Südsudan gegeben. 4.000 Einsatzkräfte aus den umliegenden Ländern sollen demnächst in das ostafrikanische Krisenland entsandt werden, entschied der Rat per Resolution am Freitag in New York. Sie sollen dort die Hauptstadt Juba, den Flughafen und andere wichtige Einrichtungen bewachen.
Mit der Resolution verlängerte der Sicherheitsrat auch das Mandat der Unmiss betitelten Mission im Südsudan, für die derzeit der Einsatz von rund 14.000 Kräften autorisiert ist, bis Mitte Dezember. Falls die südsudanesische Regierung den Einsatz nicht unterstützt, droht das Papier mit Sanktionen wie einem Waffenembargo.
Im vor rund fünf Jahren unabhängig gewordenen Südsudan waren im Juli erneut Kämpfe ausgebrochen. Zuvor war im Dezember 2013 als Folge eines Machtkampfs zwischen Präsident Salva Kiir und seinem Stellvertreter Riek Machar ein blutiger Bürgerkrieg ausgebrochen, bei dem Zehntausende starben. (dpa)
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